Tsunami - Terror in der Nordsee

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Bewertung
Filmdaten
Titel: Tsunami - Terror in der Nordsee
Originaltitel: Tsunami - Terror in der Nordsee
Produktionsjahr: 2005
Produktionsland: Deutschland
Regie: Winfried Oelsner
Originalsprache: Deutsch
Laufzeit: ca. 90 Min.
Besetzung
Darsteller/innen:
  • Anja Knauer (Svenja Schweiger)
  • Kristian Kiehling (Jaan Hinrichs)
  • Dan van Husen (Kramlick)
  • Ingo Naujoks (Holger)
  • Susanne Hoss (Franka)
  • Lars Gärtner (Christian Wieland)
  • Dieter Montag (Horst Fenske)
  • Evelyn Meyka (Gertrud Fenske)
  • Michael Gerber (Dr. Werthenbach)
  • Rüdiger Kuhlbrodt (Dr. Blanz)
  • Suzanne Landsfried (Blanz' Sekretärin)
  • Joachim Nimtz (Brock)
  • Wilhelm Manske (U-Boot-Kommandant)
  • Jörn Hentschel (U-Boot-Steuermann)
  • Karl-Heinz Knaup (Justiziar Roeder)
  • Martin Dorr (Reporter)
  • Hildegard Alex (Schwester Agathe)
  • Andreas Köss (Notarzt)
  • Charlie Rinn (Helge Duis)
  • Christoph Hagen Dittmann (Torben)
  • Timo Dierkes (Wolfgang)
  • Thomy Schendel (Max Kortner)
  • Hanno Friedrich (Urlauber)
TV-Termin
Tsunami - Terror in der Nordsee
Trailer:
Tsunami - Terror in der Nordsee

Inhalt

Auf der Bohrinsel "Rantum IV" vor der Nordseeinsel Sylt sucht der Hamburger Energiekonzern Alpha Gas fieberhaft nach Methanhydrat, dem vermeintlichen Energieträger der Zukunft. Das Sagen auf der Plattform hat der rücksichtslose Bohrleiter Kramlick, der jede Warnung von Christian Wieland, dem Umweltbeauftragten der Firma, ignoriert. Wieland befürchtet, daß die Unterwassersprengungen, durch die die Größe des Brennstofflagers ermittelt werden soll, zu riskant sind und eine gefährliche Kettenreaktion auslösen könnten.

Die junge Hydrologin Svenja Schweiger, die für die EU-Umweltbehörde arbeitet, versucht bereits seit geraumer Zeit vergeblich mit Wieland Kontakt aufzunehmen. Also macht sie sich auf den Weg zu seinem Haus, um mehr über die mysteriösen Bohrarbeiten auf der "Rantum IV" herauszufinden. Dort trifft sie auf Wielands Freund Jaan und wenig später finden die beiden gemeinsam die Leiche des Umweltbeauftragten. Für die Polizei sieht alles nach einem Unfall aus, doch offenbar steckt jemand anderes hinter Wielands Tod.

Wenig später erreicht Jaan eine termingesteuerte e-Mail von seinem toten Freund, der diese eigens so programmiert hatte, daß sie zugestellt wird, falls ihm etwas zustößt. Die Nachricht enthält ein Sicherheitsgutachten zu dem Bohrprojekt von Alpha Gas. Er übergibt die Risikoanalyse an Svenja, die sofort die riesigen Gefahren erkennt, sollte das Vorhaben des Energiekonzerns in die Tat umgesetzt werden. Dann werden beide am Strand von einer einige Meter hohen Flutwelle überrascht und können dieser nur knapp entkommen.

Die Welle wurde offentsichtlich durch eine Testsprengung ausgelöst, die Kramlick zwischenzeitlich angeordnet hatte. Diese löste die unkontrollierbare, thermokausale Kettenreaktion aus, durch die Sylt von der haushohen Welle heimgesucht wurde, was zahlreiche Verletzte zur Folge hatte. Svenja und Jaan können schließlich die Verantworlichen Manager bei Alpha Gas davon überzeugen, daß die Methanhydratförderung auf diese Weise viel zu gefährlich ist. Die Firmenleitung gibt daher die Order, daß Projekt umgehend zu stoppen.

Doch der geldgierige Projektleiter Kramlick dreht schließlich durch und bringt die Bohrinsel in seine Gewalt. Von Alpha Gas fordert er 10 Millionen Euro, ansonsten will er sämtliche Sprengladungen gleichzeitig zünden. Svenja und Jaan machen sich derweil per Helikopter auf den Weg zur "Rantum IV". Dort angekommen, werden sie erst einmal eingesperrt, können sich jedoch wieder befreien. Kramlick, der sich mehr und mehr in die Enge gedrängt fühlt, zündet dann doch die Sprengsätze. Daraufhin rollt ein gigantischer Tsunami direkt auf Sylt zu und droht die Insel vollkommen zu zerstören ...

Produktionsnotizen

Die Dreharbeiten fanden auf den Inseln Amrum und Sylt (Schleswig-Holstein, Deutschland) sowie in Carolinensiel, Hannover, Helmstedt, Jever, Wilhelmshaven und Wittmund (Niedersachsen, Deutschland) statt. Die Studioaufnahmen wurden in Berlin (Deutschland) gedreht.

Randnotizen

Ursprünglich war die Erstausstrahlung im Fernsehen für Anfang 2005 vorgesehen, was auch alles im Plan lag, nachdem der Film Ende 2004 komplett fertiggestellt war. Doch dann gab es Weihnachten 2004 plötzlich ein reales Seebeben im Indischen Ozean, wodurch ein echter Tsunami etliche Küstenregionen Südostasiens überrollte und rund 300.000 Menschenleben forderte. Aufgrund dieser furchtbaren Katastrophe kamen die Verantwortlichen bei Pro Sieben noch vor dem Jahreswechsel zu der Entscheidung, den Film nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt im neuen Jahr auszustrahlen. Erst im Oktober 2005 wurde er dann gesendet.

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