Die Hindenburg

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Bewertung
Filmdaten
Titel: Die Hindenburg
Originaltitel: The Hindenburg
Produktionsjahr: 1975
Produktionsland: USA
Regie: Robert Wise
Originalsprache: Englisch
Laufzeit: ca. 125 Min.
Besetzung
Darsteller/innen:
  • George C. Scott (Oberst Franz Ritter)
  • Anne Bancroft (Gräfin Ursula)
  • Charles Durning (Kapitän Max Pruss)
  • Richard A. Dysart (Kapitän Ernst A. Lehmann)
  • William Atherton (Boerth)
  • Roy Thinnes (Martin Vogel)
  • Gig Young (Edward Douglas)
  • Burgess Meredith (Emilio Pajetta)
  • Robert Clary (Joseph Spah)
  • René Auberjonois (Major Napier)
  • Peter Donat (Reed Channing)
  • Alan Oppenheimer (Albert Breslau)
  • Katherine Helmond (Mildred Breslau)
  • Jean Rasey (Valerie Breslau)
  • Joanna Moore (Mrs. Channing)
  • Stephen Elliott (Captain Fellows)
  • Kip Niven (Lieutenant Truscott)
  • Sandy Ward (Detektiv Grunberger)
  • Herbert F. Nelson (Hugo Eckener)
  • Joyce Davis (Eleanor Ritter)
  • Colby Chester (Elliott Howell)
  • Lisa Pera (Freda Halle)
  • Ruth Kobart (Hattie)
  • Ted Gehring (Knorr)
  • Peter Canon (Luedecke)
  • David Mauro (Joseph Goebbels)
TV-Termin
Die Hindenburg
Trailer:
Die Hindenburg

Inhalt

Das Verkehrsluftschiff LZ 129 "Hindenburg", der Stolz des Nazi-Regimes, startet im Frühjahr 1937 von Deutschland aus zur Atlantiküberquerung mit Ziel Amerika. Doch da vorab Drohungen beim SS-Hauptquartier eingegangen sind, daß ein Saboteur die Fahrt verhindern und damit das bedeutende Symbol des Dritten Reiches vernichten könnte, begibt sich auch der Luftwaffenoberst Franz Ritter an Bord. Dieser wurde von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels damit beauftragt, unter den Passagieren nach einem vermeintlichen Attentäter zu suchen.

Ritter findet an Bord heraus, daß an dem Gerücht eines Anschlags etwas dran sein könnte, denn die Reihe der Verdächtigen unter den Fahrgästen wird immer länger. Allerdings kommt der Oberst auch dahinter, daß die Gestapo zusätzlich einen Geheimagenten unter die Passagiere geschleust hat. Kurz bevor die US-amerikanische Küste erreicht wird, kommt Ritter dann einem Besatzungsmitglied auf die Spur, der ihm gesteht, eine Bombe im Luftschiff plaziert zu haben, die 90 Minuten nach der Landung detonieren soll.

Ritter, der nicht unbedingt hinter der Politik des NS-Regimes steht, ist sich zunächst unschlüssig, was er nun unternehmen soll. Letztendlich macht er sich dann aber selbst auf die Suche nach dem Sprengsatz um eine drohende Katastrophe zu verhindern. Doch aufgrund der Wetterlage verzögert sich die Landung in Lakehurst, New Jersey. Die Zeit wird daher immer knapper. Doch als es endlich zur Landung kommt, geht das riesige Luftschiff während des Anleinvorgangs in Flammen auf ...

Produktionsnotizen

Die Dreharbeiten fanden auf der Naval Air Base in Lakehurst (New Jersey, USA), auf der United States Marine Corps Helicopter Air Station in Tustin (Kalifornien, USA) sowie in den Universal Studios, 100 Universal City Plaza, Universal City (Kalifornien, USA) statt.

Für die Filmaufnahmen wurde nur ein einziges sieben Meter langes Modell des Zeppelins verwendet, welches heute im National Air & Space Museum in Washington D.C. (USA) ausgestellt ist. Die meisten Außenaufnahmen des Luftschiffs bestanden zum größten Teil aus Matte Paintings des Spezialisten Albert Whitlock, wobei diese Arbeit 1976 mit dem Oscar für die besten Spezialeffekte belohnt wurde.

Hintergrund

Bis heute konnte nicht eindeutig geklärt werden, was letztendlich die Katastrophe von Lakehurst am 6. Mai 1937 auslöste. Die meisten Unfallermittler gehen davon aus, daß es aufgrund der vorherrschenden Gewitter kurz vor dem Zeitpunkt der Landung zu statischen Entladungen und dadurch zu elektrischen Spannungen an der neuartigen Lackierung der Außenwand kam, welche diese entzündete und wodurch dann die Wasserstofffüllung Feuer fing. Andere Meinungen gehen weiterhin davon aus, daß tatsächlich eine Bombe an Bord geschmuggelt wurde, die bei der Landung explodierte. Bei dem Unglück kamen 35 der 97 Personen an Bord ums Leben, darunter 13 Passagiere, 22 Besatzungsmitglieder sowie ein Arbeiter der Bodenmannschaft. 23 Passagiere und 39 Besatzungsmitglieder überlebten die Katastrophe.

Querverweis

Siehe auch: Hindenburg (2011).

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