Eisige Hölle

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Bewertung
Filmdaten
Titel: Eisige Hölle
Originaltitel: Heroes' Mountain
Produktionsjahr: 2002
Produktionsland: Australien
Regie: Peter Andrikidis
Originalsprache: Englisch
Laufzeit: ca. 90 Min.
Besetzung
Darsteller/innen:
  • Craig McLachlan (Stuart Diver)
  • Jodie Dry (Sally Diver)
  • Tom Long (Paul Featherstone)
  • Joe Manning (Dave Brodie)
  • Andy Anderson (Peter Forbutt)
  • Andrew McFarlane (Mike Sodergren)
  • Tiriel Mora (Mark Powderly)
  • Anthony Hayes (Woody)
  • Simon Burke (Euan Diver)
  • Tony Barry (Steve Diver)
  • Penne Hackforth-Jones (Annette Diver)
  • John Gregg (Andrew Donald)
  • Tina Bursill (Margy Donald)
  • Nadine Garner (Polizeibeamtin)
  • Richard Carter (Polizeiinspektor)
TV-Termin
Eisige Hölle

Inhalt

In der Thredbo Mountain Lodge verbringen Einwohner und Touristen nach einem Tag im Schnee einen gemütlichen Abend. Niemand von ihnen ahnt, daß die folgende Nacht für sie furchtbar werden wird. Auch Stuart Driver und dessen Frau Sally gehören zu den Gästen und legen sich friedlich ins Bett. Ein fernes Grummeln in den Bergen nimmt niemand von ihnen wahr. Dann löst sich eine riesige Lawine von einem Bergmassiv und rast unaufhaltsam auf die Lodge zu. Durch die immensen Kräfte wird der gesamte Gebäudekomplex zerstört und begräbt alle Menschen darin unter 4.000 Tonnen Schnee, Schlamm und Geröll.

Einige der Menschen sterben sofort, doch 60 weitere überleben, werden jedoch lebendig begraben. Auch Stuart und Sally überleben. Bis dann die Wasserrohre des Gebäudes bersten und die Ruine dadurch mit Wasser überflutet wird. Während Stuart an der Decke seines ehemaligen Zimmers in einer Luftblase überleben kann, muß er mitansehen, wie seine Ehefrau qualvoll in den eisigen Fluten ertrinkt. Auch andere Verschüttete ereilt der Tod durch ertrinken, erfrieren oder ersticken.

An der Oberfläche arbeiten die Rettungsdienste unterdessen pausenlos und unter Hochdruck daran, zu den Verschütteten vorzudringen. Unter übermenschlicher Kraftanstrengung und Mißachtung von Sicherheitsbestimmungen graben sie sich durch die Tonnen von Schutt, doch sie finden immer wieder nur Leichen. 27 Stunden später gibt es einen erneuten Erdrutsch und all ihre bisherige Arbeit war vergeblich.

Doch auch wenn niemand mehr daran glaubt Überlebende zu finden, graben die Mannschaften weiter. Unterdessen versucht Stuart mit all seinen verbliebenen Kräften irgendwie auf sich aufmerksam zu machen. Doch werden die Rettungsteams so lange graben, bis ihm die Luft ausgeht oder vorher die Bergungsarbeiten einstellen? Die Zeit läuft davon ...

Produktionsnotizen

Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in New South Wales (Australien) statt.

Hintergrund

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit: Am 30. Juli 1997, dem Saisonhöhepunkt des Winters in Australien, kam es in Thredbo Village, einem kleine Wintersportort mit knapp 500 Einwohnern in den Snowy Mountains, einem Gebirgszug in New South Wales zu einer Katastrophe, die nahezu das gesamte Land in Atem hielt. Denn eine Skihütte in den Bergen würde von einer Lawine überrollt und mehr als 60 Menschen unter ihr verschüttet. Auch wenn umgehend Rettungskräfte vor Ort waren, konnte erst nach 65 Stunden ein einziger Überlebender gerettet werden: Stuart Diver. Dieser Film erzählt seine Geschichte.

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