Der Geist von Flug 401

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Bewertung
Filmdaten
Titel: Der Geist von Flug 401
Originaltitel: The Ghost of Flight 401
Produktionsjahr: 1978
Produktionsland: USA
Regie: Steven Hilliard Stern
Originalsprache: Englisch
Laufzeit: ca. 100 Min.
Besetzung
Darsteller/innen:
  • Ernest Borgnine (Dominic Cimoli)
  • Gary Lockwood (Jordan Evanhower)
  • Tina Chen (Val)
  • Kim Basinger (Prissy Frasier)
  • Tom Clancy (Dutch)
  • Howard Hesseman (Bert Stockwell)
  • Russell Johnson (Loft)
  • Robert F. Lyons (Bill Bowdish)
  • Allan Miller (Les Garrick)
  • Alan Oppenheimer (Barton)
  • Carol Eve Rossen (Maria Cimoli)
  • Eugene Roche (Matt Andrews)
  • Byron Morrow (Bailey)
TV-Termin
Der Geist von Flug 401
Film:
Der Geist von Flug 401

Inhalt

Im Jahr 1972 stürzte eine Lockheed Tristar der Eastern Airlines über den Everglades ab. Es handelte sich um Flug 401. Dabei kamen 103 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben. Darunter auch der Bordingenieur Dominic Cimoli. Nachdem das Wrack geborgen und die Untersuchungen abgeschlossen wurden, verwendete man noch brauchbare Teile der Maschine für andere Flugzeuge.

Auf weiteren Flügen der Eastern Airlines mit der Flugnummer 401, bei denen Jets eingesetzt werden, in die Ersatzteile der verunglückten Tristar eingebaut wurden, gibt es seitdem Gerüchte über einen seltsamen Spuk. So wollen Stewardessen und Piloten den getöteten Ingenieur an Bord gesehen haben. Sein Geist warnt die Passagiere nun vor einem Feuer an Bord ...

Hintergrund

Der Film beruht auf dem Bestseller von John G. Fuller, der sich dabei an wahre Begebenheiten hielt (vgl.: Todesflug 401): Am 29. Dezember 1972 startete die Lockheed Tristar L-1011 (Maschine 310) der Eastern Airlines als Flug 401 um 21:00 Uhr vom John-F.-Kennedy-Airport in New York nach Miami. Das Flugzeug war so gut wie neu, es war im August gleichen Jahres in Dienst gestellt worden und hatte lediglich 1.000 Flugstunden sowie 500 Starts und Landungen hinter sich. An Bord befanden sich 163 Passagiere, 10 Stewardessen, der Kapitän Bob Loft (Mitte 50), der 1. Offizier Albert Stockstill (40) und der Flugingenieur Donald "Don" Repo (Anfang 50).

Kurz nach 23:30 Uhr wurde der Landeanflug eingeleitet. Doch die Kontrollleuchte im Cockpit zeigte an, daß das Bugfahrwerk nicht ausgefahren war. Also brachte man den Jet wieder auf 2.000 Fuß Höhe und aktivierte den Autopiloten, um dort zu kreisen und den Fehler einzugrenzen. Bei der Fehlersuche muß dann aus Versehen die automatische Steuerung ausgeschaltet worden sein. Niemand bemerkte schließlich, daß die Maschine nun immer weiter sank. Um 23:42 Uhr schlug die Tristar dann in einem Sumpfgebiet der Everglades auf und explodierte.

99 Menschen wurden bei dem Unglück getötet, darunter auch der Kapitän und der 1. Offizier. 77 weitere Insassen überlebten die Katastrophe, darunter auch der Flugingenieur, der jedoch anderthalb Tage später seinen schweren Verletzungen erlag. Die Fluggesellschaft ließ das Wrack schließlich bergen und verwendete noch brauchbare Teile als Ersatz für andere Maschinen gleichen Typs. Darunter vor allem die Kücheneinrichtungen, welche u.a. auch in der Schwestermaschine 318 eingebaut wurden.

Wenig später ereigneten sich dann auf den Schwestermaschinen, die Ersatzteile aus der 310 erhalten hatten, merkwürdige Ereignisse. Besonders traten diese in der 318 auf. Sie bestanden darin, daß für Crewmitglieder oder Passagiere Kapitän Loft oder Flugingenieur Repo deutlich sichtbar in Uniform erschienen. Zumeist geschah dies in der Unterflurküche, wo die meisten Ersatzteile verbaut wurden. Ihren Höhepunkt hatten diese Erscheinungen im Juni 1973, sie endeten im Frühjahr 1974.

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